A Jugend im Pokal Halbfinale

Artikel vom 4. November 2026
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A-Jugend zieht mit 8:1-Erfolg gegen den TuS Rotenhof ins Kreispokal-Halbfinale ein!
Deutlicher Heimsieg nach durchwachsener erster Halbzeit – Henri Schünemann mit vier Treffern
Die A-Jugend des MTSV Hohenwestedt hat am Dienstagabend das Viertelfinale des Kreispokals erfolgreich gemeistert. Im heimischen Stadion setzte sich die Mannschaft gegen den TuS Rotenhof deutlich mit 8:1 (3:1) durch und steht damit im Halbfinale.
Die Rollen waren vor der Partie eigentlich klar verteilt: Der MTSV ging als Favorit in die Begegnung. Beide Mannschaften spielen in derselben Liga, allerdings stand der TuS Rotenhof mit null Punkten am Tabellenende. Dass es dennoch kein einfacher Abend werden würde, zeigte sich bereits in der ersten Halbzeit.
Durchwachsene erste Hälfte trotz Führung
Der MTSV erwischte zunächst einen guten Start und ging bereits in der 10. Minute durch Max Pöhlmann mit 1:0 in Führung. Die Gäste ließen sich davon allerdings nicht beeindrucken und kamen in der 14. Minute durch Leonardo Ahmetovic zum verdienten Ausgleich.
In der Folge entwickelte sich eine überraschend schwierige erste Halbzeit für die Gastgeber. Rotenhof präsentierte sich mit kleinen, wendigen und technisch starken Spielern, die zudem sehr zweikampfstark agierten. Immer wieder setzten die Gäste den MTSV unter Druck und bestimmten über weite Strecken das Spielgeschehen.
Hohenwestedt fand nur selten zu seinem gewohnten Spiel. Insbesondere in der Zweikampfführung und bei der Passqualität ließ die Mannschaft einiges vermissen. Dennoch zeigte sich der MTSV vor dem Tor effektiv: Sören Mauch brachte sein Team in der 18. Minute erneut in Führung, ehe Henri Schünemann in der 37. Minute auf 3:1 erhöhte.
Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause. Trotz der Zwei-Tore-Führung konnte man mit dem Auftritt der ersten 45 Minuten keineswegs zufrieden sein. Entsprechend deutlich fiel die Ansprache in der Kabine aus. Mit gleich vier Wechseln sollte anschließend auch personell ein neuer Impuls gesetzt werden.
Nach der Pause deutlich mehr Kontrolle
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der MTSV verbessert. Aus einer etwas stabileren Defensive heraus ließ die Mannschaft den Ball und den Gegner besser laufen, agierte ruhiger und wartete gezielter auf die sich bietenden Umschaltmomente.
Wie gut das funktionieren kann, zeigte sich in der 55. Minute. Der eingewechselte Johann Rohwer spielte einen flachen Ball auf Henri Schünemann, der die Situation schnell erkannte und den Ball geschickt in die Mitte brachte. Dort stand ebenfalls der eingewechselte Flemming Sienknecht goldrichtig und vollendete zum 4:1. Eine schöne Kombination, die nicht nur sehenswert herausgespielt war, sondern der Partie endgültig eine entscheidende Richtung gab.
Der TuS Rotenhof versuchte anschließend noch einmal, offensiv Akzente zu setzen, investierte viel in das eigene Angriffsspiel und öffnete dadurch zunehmend Räume in der Defensive. Diese nutzte der MTSV konsequent aus. Immer wieder ergaben sich Überzahlsituationen und gute Möglichkeiten nach schnellen Umschaltaktionen.
In der 67. Minute war erneut Henri Schünemann zur Stelle und erhöhte auf 5:1. Nur acht Minuten später schnürte er mit seinem vierten Treffer des Abends den Viererpack und stellte auf 6:1 (75.). Marlon Jacobsen legte in der 80. Minute das 7:1 nach, bevor Flemming Sienknecht in der 88. Minute mit seinem zweiten Treffer den 8:1-Endstand herstellte.
Halbfinale erreicht – nächste Herausforderung wartet
Am Ende stand ein deutlicher 8:1-Heimerfolg, der den Einzug ins Halbfinale des Kreispokals bedeutet. Die Bewertung des Spiels fällt allerdings zweigeteilt aus: Während die erste Halbzeit trotz der Führung wenig überzeugend war, zeigte die Mannschaft nach dem Seitenwechsel eine deutlich bessere und zufriedenstellende Leistung. Besonders hervorzuheben ist Henri Schünemann, der mit vier Treffern zum überragenden Torschützen des Abends wurde und über die gesamte Spielzeit eine starke Leistung zeigte.
Auch der Halbfinalgegner steht inzwischen fest: Am 20. April 2027 trifft der MTSV auf den Osterrönfelder TSV. Dieser setzte sich im Viertelfinale gegen die SG Mittelholstein mit 3:2 nach Elfmeterschießen durch. Mit dem aktuellen A-Junioren-Oberligisten wartet damit eine anspruchsvolle Aufgabe auf unsere Mannschaft. Die Chance auf den Einzug ins Kreispokalfinale ist dennoch da!













