Die Zweite Zwei, Padenstedt Null

Artikel vom 7. November 2026
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Zweite Herren gewinnt trotz schwacher Leistung mit 2:0 gegen Padenstedt
Enno Beckmann hält den MTSV im Spiel – Falko Möller macht kurz vor Schluss vom Elfmeterpunkt alles klar
Einen gebrauchten Abend erwischte unsere zweite Herrenmannschaft im voraussichtlich letzten Heimspiel auf der alten Anlage Wilhelmshöhe. Gegen die SG Padenstedt stand am Ende zwar ein 2:0-Erfolg auf der Anzeigetafel, mit der eigenen Leistung konnte Trainer Marko Sienknecht allerdings überhaupt nicht zufrieden sein.
Dabei begann die Partie zunächst vielversprechend. Nach einer guten Anfangsphase brachte Michael Behnke den MTSV in der 7. Minute in Führung. Vorausgegangen war ein langer Ball von Jan Möller, den Behnke zum 1:0 verwertete. Die Möglichkeit, die Führung auszubauen, war anschließend durchaus vorhanden, doch weitere Chancen blieben ungenutzt.
Danach übernahm Padenstedt zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Die Gäste präsentierten sich zweikampfstark, körperlich robust und auch spielerisch überzeugend. Unsere Mannschaft fand kaum noch Zugriff und ließ dem Gegner immer wieder zu viel Raum. Dass es mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause ging, war vor allem Enno Beckmann zu verdanken. Mit mehreren starken Paraden verhinderte er bereits im ersten Durchgang den verdienten Ausgleich.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Padenstedt blieb die überlegene Mannschaft und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. Enno Beckmann erwischte einen herausragenden Abend und hielt mit weiteren Glanzparaden die Null fest.
Erst in der Schlussphase kam der MTSV noch einmal zu eigenen Gelegenheiten. Kurz vor dem Abpfiff wurde Michael Behnke im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Falko Möller in der 89. Minute sicher zum 2:0-Endstand.
Trainer Marko Sienknecht fand nach der Partie entsprechend deutliche Worte. Er bezeichnete die Vorstellung als eine der schwächsten Saisonleistungen und räumte ein, dass der Sieg angesichts des Spielverlaufs durchaus glücklich war. Zu viele Fehlpässe, verlorene Zweikämpfe und eine fehlende Präsenz auf dem Platz prägten den Auftritt seiner Mannschaft. Kein Spieler erreichte an diesem Abend die Form der vergangenen Wochen.
Ein großes Lob hatte der Trainer dagegen für Enno Beckmann, dem die Mannschaft den Erfolg maßgeblich zu verdanken habe.
Bei aller Selbstkritik bleibt am Ende aber auch eine wichtige Erkenntnis: Wer in der Tabelle oben mitspielen möchte, muss auch solche Spiele gewinnen. Und dafür gibt es ebenfalls drei Punkte.
Mit dem Abpfiff endete zugleich das voraussichtlich letzte Spiel auf der alten Anlage Wilhelmshöhe. Im Frühjahr soll mit der Sanierung der Anlage begonnen werden. Für unsere zweite Herren stehen nun noch vier Auswärtsspiele auf dem Programm. Bereits am kommenden Freitagabend wartet in Großenaspe mit Blau-Rot-Holstein das nächste Spitzenspiel. Dort möchte die Mannschaft wieder ein anderes Gesicht zeigen und mit einem Sieg den Abstand auf den dritten Tabellenplatz weiter vergrößern.
