Leistung stimmt - Ergebnis nicht

Schiedsrichter: Jannik RohmanLinienrichter: Jannes Flaszynski, Maik Tams
Spielbericht vom 9. April 2026
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Spielbericht: MTSV Hohenwestedt – SV Todesfelde 0:4 (0:1)
Trotz der deutlichen 0:4-Niederlage zeigte unsere 1. Herren über weite Strecken eine engagierte und spielerisch ansprechende Leistung gegen den favorisierten SV Todesfelde.
Von Beginn an hielten die Gastgeber gut dagegen und gestalteten die Partie in beiden Halbzeiten offen. Auch Chancen waren vorhanden. Die größte Möglichkeit der ersten Hälfte hatte Arsenij Ksenofontov in der 25. Minute: Kurz nach dem frühen 0:1 lief er alleine auf den Torhüter zu, verfehlte das Tor jedoch nur um Haaresbreite. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel wurde es dann unglücklich: Ein eigener Freistoß an der Mittellinie führte zu einem Ballverlust, den Todesfelde eiskalt nutzte. Mit einem schnellen Ball in die Tiefe – aus stark abseitsverdächtiger Position – fiel das 0:2 durch Liebert.
Doch die Hohenwestedter gaben sich keineswegs auf. Sie erspielten sich weiterhin gute Möglichkeiten. Nach einem Freistoß an der Strafraumkante durch Jannes Dolling blieb der Ball zunächst in der Mauer hängen, sprang dann Thies vor die Füße, dessen Schuss jedoch geblockt wurde. Im Nachsetzen kam Dolling erneut zum Abschluss, setzte den Ball aber knapp rechts am Tor vorbei.
Auch Arsenij Ksenofontov hatte eine weitere große Chance, als er erneut allein auf den gegnerischen Torhüter zulief – diesmal blieb der Keeper Sieger im Duell.
Im direkten Gegenzug fiel dann die Vorentscheidung: Nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff gegen Jorit Rathje verwandelte Liebert sicher zum 0:3. Eine Entscheidung, die bei allen Beteiligten für große Verwunderung sorgte.
Den Schlusspunkt setzte schließlich ein unglückliches Eigentor: Nach einem langen Freistoß von der rechten Seite verlängerte Schnoor den Ball unhaltbar in die lange Ecke zum 0:4-Endstand.
Unterm Strich geht die Niederlage in Ordnung, fällt jedoch um ein bis zwei Tore zu hoch aus. Die Spielanlage der Hohenwestedter war gut, und auch die Anzahl sowie Qualität der Chancen stimmen optimistisch. Todesfelde zeigte hingegen die Effizienz einer Spitzenmannschaft und nutzte seine Möglichkeiten konsequent.
Mit etwas mehr Glück – insbesondere bei den unglücklichen Gegentoren – wäre ein deutlich engeres Ergebnis möglich gewesen.
Nun gilt es, die Partie schnell abzuhaken, den Blick nach vorne zu richten und im nächsten Spiel gegen den VfR wieder anzugreifen. Mit Leistungen wie dieser werden die Punkte nicht lange auf sich warten lassen.




