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Derby-Niederlage

Samstag, 11. April 2026 · 14:00 UhrFlens-Oberliga, 25. Spieltag
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Spielbericht vom 12. April 2026

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    Derby-Niederlage trotz Leistungssteigerung in Halbzeit zwei

    Bei bestem Fußballwetter und vor 310 Zuschauern im Sportpark Wilhelmshöhe musste sich der MTSV Hohenwestedt im Derby dem VfR Neumünster mit 0:3 geschlagen geben.

    Die Partie begann aus Sicht des MTSV alles andere als optimal. Die Mannschaft wirkte nervös, insbesondere im Spielaufbau unterliefen zu viele Fehler. Bereits nach rund zehn Minuten hatte Neumünster die erste große Möglichkeit, nachdem ein Ballverlust von Calvin Brooklyn Schulz den Angriff einleitete – der Abschluss ging jedoch noch am Tor vorbei. In der 15. Minute dann die Führung der Gäste durch einen sehenswerten Flachschuss aus 16 Metern.

    In der Folge geriet Hohenwestedt zunehmend unter Druck. Ein weiterer Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten:Nach einer direkt verwandelten Ecke gingen die Gäste 2:0 in Führung und bestimmten weiterhin das Spielgeschehen. Der MTSV fand zunächst kaum Zugriff und musste schließlich in der 70. Minute den Treffer zur Vorentscheidung hinnehmen.

    Trotz des klaren Rückstands zeigte die Mannschaft in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht. Mit mehr Stabilität und Einsatz erspielte sich Hohenwestedt eine Drangphase, blieb jedoch vor dem Tor zu ungefährlich. Der Anschlusstreffer wollte nicht gelingen, sodass es am Ende bei der 0:3-Niederlage blieb.

    „Eine Halbzeit reicht nicht“

    Sportlicher Leiter Dennis Jera zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht:
    „Das Spiel war aus unserer Sicht leider früh entschieden, weil wir das, was wir uns vorgenommen hatten, nicht auf den Platz gebracht haben. Man hat gemerkt, dass die Mannschaft durch die aktuelle Situation mental belastet ist und in der Anfangsphase sehr wackelig war.“

    Eine taktische Umstellung brachte im weiteren Verlauf zwar mehr Stabilität und führte zu einer guten Phase des MTSV, doch ein zentrales Problem blieb bestehen:
    „Uns fehlt aktuell die Durchschlagskraft und Torgefahr. Daran müssen wir arbeiten.“

    Personelle Anpassungen und junge Chancen

    Aufgrund des Ausfalls von Tjark Sievers (Oberschenkelzerrung) rückte Thies Kochanski auf die Sechserposition, um dem Mittelfeld mehr Stabilität zu verleihen. Im Angriff erhielt der 18-jährige Arsenij Ksenofontov erneut das Vertrauen.

    „Die Positionierungen sind bewusst gewählt und werden auch mit den Spielern abgestimmt. Thies bringt die Qualität für beide Rollen mit“, erklärte Jera.

    Arseni kam auch in diesem Spiel zu guten Möglichkeiten, hatte jedoch erneut kein Glück im Abschluss. Positiv bleibt, dass er sich regelmäßig in aussichtsreiche Situationen bringt.

    Blick nach vorne

    Mit Blick auf die kommenden Aufgaben richtet sich der Fokus klar nach vorn. In den nächsten Heimspielen gegen Nordmark Satrup und anschließend gegen Rotenhof soll wieder gepunktet werden. Die Hoffnung: Mit der möglichen Rückkehr von Tjark Sievers wird der Kader breiter und sorgt für mehr Torgefahr.