1:1 Unentschieden

Spielbericht vom 8. November 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Stabile Leistung im Derby – MTSV und Rotenhof trennen sich 1:1
Der MTSV Hohenwestedt hat sich im Derby gegen den TuS Rotenhof mit einem 1:1-Unentschieden getrennt. Unsere Mannschaft zeigte trotz erheblicher personeller Ausfälle eine konzentrierte und über weite Strecken sehr stabile Leistung. Am Ende fehlte nur ein wenig Glück, um sich für einen engagierten Auftritt mit drei Punkten zu belohnen.
Aufgrund einiger krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle musste der MTSV seine Startformation verändern. Mit Kapitän T. Sievers, Engbrecht, Schaller und Struve fehlten nahezu die komplette Offensivabteilung. Auf dem Platz war davon allerdings zunächst wenig zu merken. Unsere Jungs traten von Beginn an konzentriert auf und ließen Rotenhof durch eine gut organisierte Defensive nur wenige Möglichkeiten.
Nach einer guten Anfangsphase belohnte sich der MTSV in der 35. Minute mit der Führung. Nach einem Angriff über die rechte Seite und einer Flanke von Killian Pingel konnte Rotenhof zunächst per Kopf klären. Der Ball landete jedoch bei Thies Kochanski, der nicht lange fackelte und die Kugel per Dropkick sehenswert unter die Latte hämmerte. Ein starkes Tor unseres Mittelfeldspielers!
Nur kurze Zeit später bot sich die große Möglichkeit zum 2:0. Erneut ging es über die rechte Seite. Arsenij Ksenofontov brachte den Ball gefährlich vor das Tor. Im Fünfmeterraum ergaben sich gleich mehrere Einschussmöglichkeiten für Mika Hirsch, Lennard Möller und Killian Pingel. Leider wollte der Ball nicht über die Linie.
So ging es mit einer knappen Führung in die Schlussphase der ersten Halbzeit. Doch ausgerechnet mit dem Halbzeitpfiff musste der MTSV den Ausgleich hinnehmen. Nach einem langen Abstoß verlor unsere Mannschaft den Ball. Rotenhof schaltete schnell um, spielte über die linke Seite und brachte eine Flanke auf den am langen Pfosten freistehenden Thies Bütow, der aus kurzer Distanz zum 1:1 einköpfte.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weitgehend ausgeglichen. Beide Mannschaften standen defensiv sehr ordentlich, klare Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Dazu kam, dass unser Personalkarussell weiter in Bewegung blieb: Tim Sienknecht musste in der 65. Minute verletzungsbedingt mit einer Zerrung ausgewechselt werden.
Doch auch davon ließ sich unsere Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen. Die eingewechselten Felix Ploog, Louis Klatt und Jorit Rathje fügten sich nahtlos ein und machten ihre Sache ebenso gut wie ihre Vorgänger. Der MTSV blieb defensiv stabil und hielt gegen den Lokalrivalen geschlossen dagegen.
In der letzten Minute der Nachspielzeit bot sich dann tatsächlich noch die große Chance auf den Derbysieg. Im Fünfmeterraum kam ein Hohenwestedter Spieler völlig frei zum Abschluss. Der Versuch war allerdings nicht platziert genug und konnte vom Rotenhöfer Schlussmann mit einem starken Fußreflex pariert werden.
Damit blieb es beim 1:1. Natürlich ist es ärgerlich, dass wir uns für diese letzte große Möglichkeit nicht noch mit dem Sieg belohnen konnten. Insgesamt geht das Unentschieden aber in Ordnung.
Besonders erfreulich war die Stabilität unserer Defensive. Gerade angesichts der angespannten Personalsituation und der aktuellen Tabellenlage ist es alles andere als selbstverständlich, in einem Derby so geschlossen und konzentriert aufzutreten.
Wir nehmen die positive Leistung mit und richten den Blick nach vorne. Am kommenden Spieltag wollen wir in Neumünster unbedingt die wichtigen drei Punkte holen und mit nach Hohenwestedt bringen!
MTSV Hohenwestedt – TuS Rotenhof 1:1 (1:1)
Tore:
1:0 Thies Kochanski (35.)
1:1 Thies Bütow (45.+2)
Aufstellung MTSV Hohenwestedt:
Calvin Schultz – Macius Dahm, Henrik Schnoor, Sebastian Sanchez Garcia, Thies Kochanski – Mika Hirsch, Killian Pingel, Lennard Möller, Jannik Sierks, Tim Sienknecht – Arsenij Ksenofontov
Ersatzbank:
Enno Beckmann, Jorit Rathje, Louis Klatt, Jan-Ole Belz, Hinrich Schröder, Felix Ploog
Trainer: Arend Müller
Auswechslungen:
63. Louis Klatt für Jannik Sierks
69. Felix Ploog für Tim Sienknecht
86. Jorit Rathje für Sebastian Sanchez Garcia


